• Stef Liehr

Tag 51

Die Abstände zu den Blogeinträgen werden immer größer.

Das liegt natürlich einerseits daran, dass sich tatsächlich eine Routine eingeschlichen hat und zum anderen, dass meine Beratungspraxis gerade durch die Decke geht.


Dennoch will ich dranbleiben am bloggen, denn es bereitet mir unglaublich viel Freude.


Danke 🙏🏻 an dieser Stelle an alle, die mich die letzten Wochen ermutigt und bestärkt haben weiter zu ✍🏻 schreiben. Ich habe sogar mehrmals gehört, ich solle doch ein 📚 Buch rausbringen.

Wer weiß, was die Zeit bringt. Es liegen tatsächlich 3 angefangene Bücher auf meinem Desktop rum und im Februar gönne ich mir eine Auszeit in der Bretagne ⚓️ zum Auftanken und Schreiben.


Aber jetzt noch zum 5 Uhr-Club Experiment. Ich muss wieder ein Mal feststellen: Disziplin ist NICHT mein zweiter Vorname.

Mein Wecker ⏰ kann mich inzwischen mal. Er klingelt. Ich mach ihn aus 🔕. Ich schlafe wieder ein 🛌. Hatte ich noch gehofft mit der Zeitumstellung wird alles leichter, hab ich heute diese Hoffnung begraben 🪦.


Ich bleib ja auch länger wach, faktisch gesehen.


Inzwischen ist mein Mann sogar wieder vor mir wach. Er grinst sich einen, wenn ich schlaftrunken durch die Küche stapfe und eher ein Grunzen 🐷 als ein Zwitschern 🐥 von mir gebe.


Ja, grins du nur, denk ich mir. Es kommen auch wieder andere Tage.


Und das weiß ich, so sicher, wie das Amen in der Kirche.

Denn so bin ich, undiszipliniert, aber für ein paar Wochen kann ich immer richtig Vollgas geben. Früher war das richtig schlimm. Da bewegte ich mich in einem 10 Tage- Rhytmus:


10 Tage: Vollgas, Terminkalender bis zum Anschlag voll, jede Stunde ausgekauft 🏃🏽‍♀️🔥⏳

10 Tage: am Boden liegend, erschöpft, mehr Tod als lebendig 🥵☠️


Inzwischen krieg ich hier wesentlich mehr Ausgewogenheit hin, aber es war ein Prozess.

Heute seh' ich meine Stärken und schmunzel über meine damit verbundenen Schwächen.


Und so seh ich auch gerade mein "Versagen" im 5 Uhr morgens aufstehen mit einem Schmunzeln. Ich weiß, es kommen wieder Tage da gelingt es mir besser.


Und hey, die 60 Tage sind noch nicht rum. Ich steh immer noch früh auf, ich mach immer noch Yoga, ich schreib immer noch mein Journal und ich nehme viel Gutes mit aus dem Experiment. Ich bin sogar überzeugt, wer dieses Buch tatsächlich eins zu eins umsetzt, wird mega erfolgreich in allem was er tut.


Aber wenn ich eins gelernt habe, dann dass ich meinen Kräften angemessen handeln muss.

Dieser Satz wurde mir in meiner Ausbildung zum "Codesatz" und er begleitet mich inzwischen 8 Jahre.

8 Jahre in denen ich trainieren dürfte, mich und andere nicht ständig zu überfordern.

In meiner Mitte zu bleiben. In Balance zu leben.


Und ich finde inzwischen gelingt es mir und meinem hyperaktiven, inneren Kind sehr gut.


Was sind deine Herausforderung mit dir selbst?! Kennst du dich gut? Bist du versöhnt mit deinen Schwachpunkten?






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