• Stef Liehr

Tag 14

Nicht das ich hier nachlassen würde, aber meine Tochter ist krank und die wirbelt mir dann meine schöne Vormittagsroutine ganz schön durcheinander.


Nichts desto trotz mit meiner Stunde am Morgen, hab ich dennoch eine solide Grundbasis und manches andere kann dann auch mal einen Tag warten. Also gab's gestern mal keinen Tag 13. Wer braucht auch schon die Zahl 13 😂


Ruhe ist der neues Luxus unserer Gesellschaft.

Es gibt tatsächlich nichts Schöneres für mich als durchs Haus zu tigern 🐅, wenn alle noch schlafen 💤🛌💤.

Diese Ruhe am Morgen, wenn alles draußen noch dunkel ist, hat für mich etwas magisches.


Das Handy fordert keine Aufmerksamkeit.


Die Kinder schreien nicht „Maaaamaaaa, wo ist eigentlich …“


Der Hund 🐶 liegt noch in der Ecke und verspürt kein Bedürfnis daran was zu ändern.


Ruhe. Absolute Stille. Zeit für mich allein.


Wer von euch Mama ist, dem brauch ich nicht erzählen, wie wertvoll und selten diese Alleinzeiten sind.

Seit ich diese Stunde am Morgen für mich habe merke ich, wie ich nicht mehr so gereizt bin. Vorher war ich oft gestresst, weil mein Kopf so schrecklich voll war mit endlosen To-Do-Listen ☑︎ und dann noch die Schul-To-Do’s ✓und die Anforderungen meines selbstständigen Mannes ✔︎…


😮‍💨 Schnauf… 😮‍💨


Diese Struktur und Zeit am Morgen tut mir gut.

Nach dem Sport ist mein Kopf frei und ich sammle mich, denke nach, sortiere wichtig und unwichtige Aufgaben und setze mir Ziele 🏁 für den Tag.


Es ist unglaublich, wenn ich jetzt mittags meine Kinder abhole, hab ich so viel geschafft… und zwar für mich und meine Ziele und konnte sogar noch eine Verschnaufpause einlegen.

Ihr kennt das bestimmt, die Kinder steigen ins Auto ein oder kommen zur Haustür rein und bringen ihr Vormittagspaket mit.

Bei meinem Teenager weiß ich immer nicht, ist sie heute Freund oder Feind.

Die anderen plappern einfach drauf los und lassen all ihr Erlebtes durch mein Auto schwirren.


Seit meiner Morgenroutine bin ich gelassener und kann ihnen auch zu hören.


Gerade in der Zeit des Schulstarts, nehme ich mir für jede einzeln eine halbe Stunde Zeit, in der sie ohne fremde Ohren erzählen dürfen. Da reden sie dann auch über ihre Ängste und Tränen fließen. Wir können beten und kuscheln.


In den Momenten bin ich dankbar, dass ich diese Zeit für sie habe und sie in ihren neuen Abschnitten unterstützen kann… und dann erinner ich mich auch, wie das bei mir so war.

Und da ist sie wieder, meine Mücke.🦟

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