• Stef Liehr

Ich will aufhören!


Viele von uns schreiben sich immer noch gerne Vorsätze fürs neue Jahr auf.

Das tue ich schon lange nicht mehr.

Warum? Weil Vorsätze etwas sehr vages sind.

„Ich will weniger Süßes essen.“

„Ich will aufhören zu rauchen.“

„Ich will mehr Sport machen.“ usw.

Das wollen an sich ist ja nicht schlecht. Aber es ist viel zu unspezifisch.

Wenn ich eins gelernt habe dann, dass ein Ziel immer einen Zeitpunkt, eine Ziellinie braucht. Sonst verschwindet es mit dem "gute Vorsätze" - Zettel im Altpapier.

Unsere Tage sind begrenzt. Die Bibel spricht davon: „Lehre uns die Zahl unserer Tage“ (Psalm 90,12). Wir leben nicht ewig. Überraschung.

Und deswegen sollen wir uns gut überlegen, wie wir unser Leben gestalten wollen.


Das Wort für Zahl/zählen im hebräischen ist übrigens „manah“ das heißt auch bereiten und benennen.

Nimmt man dann diesen Bibelvers, fordert uns Gott also auch dazu auf unsere Tage zu bereiten, die zukünftigen Tage zu benennen.


Gib deinen Tagen Zweck und Ziel… und wenn du an Jesus glaubst, dann stelle deine Tage ihm zur Verfügung. Gestalte und benenne mit ihm.

Frage ihn, was seine Absichten für dein Leben sind. Glaub mir, es ist unglaublich erfüllend ein solches Leben zu führen.


Aber eins is klar:

Lass mal gut sein mit den Vorsätzen!

Schreibe auf was dir wichtig ist und breche es dann runter in konkrete Ziele, die dir helfen es wirklich Realität werden zu lassen. Etabliere Gewohnheiten in mini mini Minischritten!


Und um dir meine individual-psychologische Sicht noch zu geben: Oftmals müssen wir uns erstmal die ganz versteckten Ziele bewusst machen.


Wozu esse ich denn Süßes? Damit....

Was erreiche ich, wenn ich eine Zigarette rauche... damit....


Wenn uns die darunterliegenenden Ziele bewusst sind, können wir frei entscheiden, will ich das tatsächlich ändern oder ist der Gewinn vom Rauchen so hoch, dass ich es eigentlich nicht wirklich will...



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